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Diesen Eindruck habe ich jedenfalls. Trotzdem sagt meine Statistik, dass gestern 38 Leute auf meinen Blog geschaut haben - das verpflichtet natürlich! Deshalb dieser Eintrag, dem inhaltlich Sinnvolles folgen soll - wenn ich mal wieder Interessantes zu schreiben habe.

Eingestellt vonLothar um 30.12.12 1 Kommentare  

1964

Nichts Besonderes - eine Wandergitarre vom Flohmarkt für 'nen Appel und 'n Ei. Trotzdem - die Rückseite hat es in sich. Boden und Zargen aus massivem geflammten Ahorn. Das war 1964 anscheinend nur hübsch und nicht teuer. Übrigens klingt die Klampfe mit neuen Saiten richtig gut.



Eingestellt vonLothar um 6.2.12 3 Kommentare  

Zurück in die Zukunft ... oder so



Retro pur - vom Flohmarkt auf den Tisch. Stilecht angerichtet nach Vorlage auf der Verpackung. In den 70ern wären wir niemals auf die Idee gekommen, uns so etwas auf den Tisch zu stellen, aber "Retro" macht es möglich.

Leider fehlen die Cocktails - ich denke da an die leckeren Obst-Cocktail aus der Kellerbar in Inzell - natürlich alkoholfrei.

Eingestellt vonLothar um 9.10.11 1 Kommentare  

Landschaftpfleger im Einsatz



Letzten Sonntag konnte man noch baden, jetzt ist es 20 Grad kälter und die Landschaftpfleger im Schafspelz sind in Kalifornien im Einsatz.

Eingestellt vonLothar um 9.10.11 0 Kommentare  

Preiswerter Spaß



Heute auf dem Flohmarkt für 2 Euro erstanden - ein preiswertes Vergnügen, oder? Was ist das eigentlich?

Eingestellt vonLothar um 4.9.11 2 Kommentare  

Die Kehrseite des Ruhms



Heute war Flohmarkt in Barsbek. An einem Stand fand ich diese Stop-and-Go-CD und sagte dem Verkäufer: "Halt, diese CD dürfen Sie nicht verkaufen." Dann erklärte ich ihm auch den Grund, weil ich nämlich darauf zu sehen und zu hören bin. Verblüffung und Gelächter als Reaktion, nach dem Preis habe ich lieber nicht gefragt.

Was kann uns diese kleine Begebenheit sagen?

1. Tatsächlich hat jemand 1998 eine Stop-and-Go-CD gekauft.
2. Er hat sie immerhin 13 Jahre in seiner Musik-Sammlung behalten.
3. Ich bin nach dieser Zeit immer noch auf den zweiten Blick zu erkennen.

Eingestellt vonLothar um 21.8.11 2 Kommentare  

Junger Mann am Strand ...

Toller Strandtag - heute in Kalifornien. In meinem Blickfeld ein ca. 20-jähriger Mann, unsportliche Figur, übergewichtig. Er genießt offensichtlich, was der Kurstrand bietet:
Er sitzt, liegt beinahe in einem Campingstuhl unter einem Sonnenschirm im Schatten, in der linken Hand eine Zigarette, in der rechten ein Bier, Sonnenbrille auf der Nase, IPod im Ohr, d. h., er sieht nichts, hört nichts, fühlt nichts. Was will er am Strand?

Eingestellt vonLothar um 27.7.11 1 Kommentare  

Lambrusco

Ferienspiel
Ferien an der Ostsee – für viele hängt die Qualität des Urlaubs direkt mit dem Wetter zusammen. In diesem Sommer sind Regen und Sturm wetterbestimmend, sodass viele Urlauber missmutig im Friesennerz am Strand langlaufen und auf eine Regenpause warten, denn ohne Sonne macht das Strandleben keinen Spaß.
Jugendliche sind allerdings sehr kreativ, wenn es darum geht, die Freizeit am Strand auch ohne Badespaß sinnvoll zu nutzen. So stellen sie abends, wenn der normale Strandurlauber die Kinder ins Bett bringt, die Strandkörbe zusammen und haben damit einen schönen Windschutz. Die störenden Schlösser und Schutzgitter lassen sich leicht entfernen und so steht der Party bis spät in der Nacht nichts im Wege. Den dabei anfallenden Müll räumen ja zum Glück die Mitarbeiter der Kurverwaltung am nächsten Morgen weg.
Zum Vorglühen haben sich einige Jugendliche ein kreatives Spiel ausgedacht, dass bis zum Sonnenuntergang gespielt werden kann. Ich vermute, dass es dieses kleine Trinkspiel schon länger gibt, aber für mich war es neu.
Ich nenne es einfach „Lambrusco“. Zwei Mannschaften mit zwei Spielern stellen sich ca. 20 m voneinander entfernt auf der Asphaltfläche des Deiches auf, in der Mitte, also jeweils 10 m von den Spielern entfernt, steht eine leere Literflasche aus Plastik. Jede Mannschaft hat bei sich auf dem Boden eine 2-Liter-Flasche Lambrusco bereitstehen – alternativ könnte man aber je nach Taschengeld auch Gin oder Rum verwenden.

Nun zu den Regeln: Abwechselnd versuchen die Mannschaften, mit einem Ball die in der Mitte stehende Flasche umzuwerfen. Bei einem Treffer muss ein Spieler der Gegenmannschaft lossprinten und die Flasche wieder hinstellen. Und jetzt kommt es: Bis die Flasche wieder steht, darf der erfolgreiche Werfer aus der bereitstehenden Lambrusco-Flasche trinken – es muss also schnell gehen – gewonnen hat die Mannschaft, deren Flasche zuerst leer ist.
Wegen der hohen athletischen Anforderungen sind Jungen bei diesem Spiel besonders erfolgreich, während Mädchen als Zuschauer dieses geregelten Trinkgelages unschlagbar sind. Insgesamt sind die positiven Wirkungen dieser Freizeitgestaltung offensichtlich:

1. Das Spiel ist sehr preiswert.
2. Sport und Spaß werden sinnvoll miteinander verbunden.
3. Bei ausgeglichenem Spielverlauf sind alle Mitspieler auf die folgende Strandparty bestens vorbereitet.
4. Die schädlichen Wirkungen des Alkohols werden durch die spielerische Gewöhnung vermindert.
5. Teamleistung schlägt individuelle Trinkleistung, da bei Konzentration auf einen Spieler die Treffsicherheit zu sehr leidet.
6. Der Wechsel von Werfen, Laufen und Trinken fördert nicht nur die Vielseitigkeit der Spieler, sondern auch den Abbau der Promille.
7. Strategische Variationen fördern die Intelligenz der Teilnehmer. Z. B. könnte es sinnvoll sein, besonders langsam zu laufen, damit die Gegner länger trinken können und so die Trefferquote zunächst sinkt.

Eingestellt vonLothar um 26.7.11 2 Kommentare  

Die Brücke in Kitzeberg



Die folgenden Worte stehen auf dem Banner am Kitzeberger Anleger. Anscheinend versucht eine Werbefirma, auf diese Art die Menschen zum Spenden zu bewegen, damit der Anleger erhalten bleibt. Diesen sehr poetischen Text kann ich leider nicht unkommentiert stehen lassen.

Oh Geliebte. Wie schön du bist. So anmutig. Ich schließe die Augen, fühle das Gestern. Unvergesslich und wundervoll. Als die großen und kleinen Schiffe noch zu Besuch kamen. Als die kleinen und großen Menschen sich auf dir sonnten, um dann lachend in die Fluten zu springen. Du liebe, gute alte Dampferbrücke. Ja, damals war dein Kleid noch nicht rostig. Deine Bohlen glatt und geschliffen. Doch die Zeit zurückdrehen können wir nicht. Aber etwas zurückgeben können wir dir. Um dich endlich wieder in unsere Mitte zu holen. Denn wir lieben dich. Und Liebende lassen sich niemals im Stich.

Oh Geliebte. Die Brücke. Grammatisch femininum, aber sonst eher Phallussymbol? Homoerotische Neigungen?



Wie schön du bist. Das liegt allein im Auge des Betrachters.


So anmutig. Das passt total gut auf eine Seebrücke von 50 m Länge.


So erhaben. Tja, und dafür müsste sie wohl höher als 2,50 m sein.


Ich schließe die Augen, fühle das Gestern. Ich seh nichts und  kann mich nicht erinnern.


Unvergesslich und wundervoll. Dank an den Architekten!


Als die großen und kleinen Schiffe noch zu Besuch kamen. Onkel Dampfer besucht Tante Brücke zum Kaffee. So war das früher.


Als die kleinen und großen Menschen sich auf dir sonnten, um dann lachend in die Fluten zu springen. Das war schon immer verboten! Wassertiefe auf der halben Länge ca. 1,50 m.


Du liebe, gute alte Dampferbrücke. Achtung! Jetzt wird es persönlich.


Ja, damals war dein Kleid noch nicht rostig. Eher dein Gerippe.


Deine Bohlen glatt und geschliffen. Na ja – gehobelt. Glatt nur im Winter!


Doch die Zeit zurückdrehen können wir nicht. Wollen wir das denn?


Aber etwas zurückgeben können wir dir. Hat jemand etwas weggenommen?


Um dich endlich wieder in unsere Mitte zu holen. Wo ist das und was soll sie da?


Denn wir lieben dich. Aua! Wer ist „wir“?


Und Liebende lassen sich niemals im Stich. Stimmt, das ist wie mit Hunden. Die sind auch immer treu.

Eingestellt vonLothar um 26.6.11 1 Kommentare  

Cliff and The Shadows-Cover im Blauen Engel

Solide Covermusik, bei der sich alte und junge Gitarrenfans begegneten.

Eingestellt vonLothar um 27.5.11 0 Kommentare  

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Verantwortlich i.S.d.P. Lothar Köhrsen lothar@koehrsen.de