Wie im Krieg ...


... sei es gewesen, äußerte ein Augenzeuge sich zu der Massenpanik in Duisburg. "Eigentlich" war alles gut geplant, aber dass so viele Jugendliche zugedröhnt waren und die Menschenströme deshalb nicht wie geplant gelenkt werden konnten, habe man wohl nicht bedacht. Um weitere Vorfälle zu vermeiden, geht die Party weiter. Love Parade! Zustände wie im Krieg. Bei über einer Million Teilnehmern war mit einer Katastrophe nicht zu rechnen - ha! Die Floats fahren einfach weiter.

Viele hatten vorher Bedenken - trotzdem passierte es. Die Verantwortlichen äußern nur Ausflüchte - wer hätte anderes erwartet.

Eingestellt vonLothar um 24.7.10  

2 Kommentare:

Arno hat gesagt… Montag, Juli 26, 2010  

Das hat nichts mit zugedröhnt zu tun... selbst nicht-zugedröhnte Menschen geraten in Panik, wenn sie von allen Seiten eingequetscht werden. Schließlich war das Gelände nur für 250000 Leute ausgelegt. Es kamen aber 1 Mio. Die Organisatoren haben die vielen Warnungen ignoriert und wollten ordentlich Kohle machen, so siehts aus...

Dietrich hat gesagt… Donnerstag, Juli 29, 2010  

Alle Welt spricht von der Verantwortung von Veranstalter, Stadt und Polizei.
Das ist OK.

Doch – nur so ein Gedanke – wie steht es um die der Besucher des Events, also um die Verantwortung jedes einzelnen für sich selbst und natürlich auch für die anderen?
Über 1 Million mit Intelligenz und Instinkten versehene Menschen drängen einander kopflos ins Verderben, anstatt der drohenden Gefahr einer geballten Menschenansammlung aus dem Wege zu gehen!

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